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27.04.15

 

 

Anfrage des LBU im Niedersächsischen Landtag:

Warum hat der Landkreis Lüchow-Dannenberg als einziger in Niedersachsen noch immer keinen Landschaftsrahmenplan?
(siehe: Download)

 

Am 28 März behauptet Jens Feuerriegel in der EJZ allen Ernstes, dass Helmut Schmidt damit recht habe, ohne das derzeitige Bevölkerungswachstum
 (Stichwort: "Überbevölkerungskrise") gebe es keine Energiekrise, keine Ernährungskrise, "noch nicht einmal ein Klimaproblem"!
Alles Gequatsche (!) der Wachstumskritiker soll doch nur den Leuten nur ein schlechtes Gewissen einreden.

Ein Leserbrief zu diesem Quatsch stellt klar, was man davon halten muss ...

(Download)
Den hier in diesem Leserbrief geäußerten Gedanken liegen umfassende Hintergrundannahmen über das darwinistische Denken
von (manchen) Politikern zugrunde, die man hier nachvollziehen kann.
 

Am 9. Mai um 17:00 h findet im Lomizil (Prezelle/Lomitz Alte Dorfstraße 24) eine Filmvorführung mit Diskussion statt. Gezeigt wird die NDR-Reportage "Windiges Geld".
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der ANU-Wendland e.V. und den BIs „Windstärke 14“ und „Gegenwind Lemgow“ getragen.

 Im Film wird beispielhaft der gegenwärtige Zustand der Windenergie-Politik vor Ort auf dem Lande gezeigt.
Diese Thema wird insbesondere all die bewegen, welche nach wie vor der
Auffassung sind, dass das alles der Umwelt dient.

(... hier der Download zum Veranstaltungs-Flyer)

 

Hermann Kleppers Artikel über Wachstumskritik stellt die argumentative Grundlage für jene ökologischen Windkraftgegner dar,
die an der Energiewende festhalten, denn eine verantwortungsvolle Kritik gegen die weitere Ausbreitung der Windkraftanlagen
(Stichwort Windwildwuchs) unter der Voraussetzung einer Bejahung der Energiewende kann letztlich nur dann sinnvoll begründet werden, wenn man darlegen kann,
was denn die energiepolitische Alternative ist, wenn man den Windkraftboom reduzieren oder stoppen will. Die starke (Anti-)These ist, dass man freilich den gesellschaftlich offenkundig
 bislang unhinterfragten Energieverbrauch drastisch reduzieren muss! Das läßt sich auf dem Boden jener (immer gesellschaftsfähiger werdenden) Wachstumskritik* begründen,
die sich seit den "Grenzen des Wachstums" eines Club of Rome nicht länger ignorieren läßt.

... hier der Download

 

Die meisten haben es sicher schon gelesen: Der erste Presseauftritt der Initiative Windstärke '14  in der Elbe-Jetzel-Zeitung am 9.12.2014

Windstärke gegen Windkraft
Neue Bürgerinitiative gegen mehr Windkraftanlagen in Lüchow-Dannenberg und gegen Windkraft im Wald


bp Schnackenburg. Nein, gegen die Energiewende hätten sie nichts, sagen sie. Im Gegenteil. Und gegen Graf Bernstorff persönlich hätten sie schon gar nichts. Trotzdem hat eine Gruppe von etwa zehn Personen in Schnackenburg eine neue Bürgerinitiative gegründet. Die BI hat sich den etwas sperrigen Namen „Windstärke 14 - Bürgerinitiative für verantwortungsvolle Energiewende im Wendland" gegeben und will in den kommenden Monaten möglichst viele Unterschriften für ihre Position sammeln, um so Druck auf die Kreis- und Landespolitik auszuüben. Die BI versteht sich als „Initiative zur Aufrüttelung der Politik".
„Windenergieanlagen gehören nicht in den Wald und auch nicht in die Natur der Offenlandschaft", mit dieser Positionierung startet der Text auf den Unterschriftenlisten, die in mehreren Geschäften ausliegen. In Lüchow-Dannenberg werde bereits seit Jahren mehr regenerative Energie erzeugt als benötigt, argumentieren die Windkraft-Kritiker, ferner würden neue Anlagen die Gesundheit vieler Menschen durch Lärm- und Sichtbelastung „erheblich schädigen", der Wohn- und Lebensraum werde entwertet, das gesellschaftliche Miteinander untergraben, wild-lebende Tiere würden getötet.
Kein Platz für neue Anlagen?
Die Kernbotschaft der Gruppe um den Schnackenburger Soziologen Dr. Thomas Krauß: In Lüchow-Dannenberg ist kein Platz mehr für weitere Windkraftanlagen. Krauß selbst setzt sich seit Jahren für den Schwarzstorchschutz ein, auch die anderen Mitglieder der Gruppe, die unter anderem in Prezelle, Pretzier und Marleben leben, sind größtenteils im Naturschutz aktiv. Der Schnackenburger kritisiert eine wirtschaftliche „Maßlosigkeit, die zu Rücksichtslosigkeit führt". „Wir leben in einem der schönsten Naturräume überhaupt, aber der ist gefährdet", ist Krauß sich sicher. Er und die anderen in der Gruppe sähen sich verpflichtet, ihren Anteil zu leisten, „diesen Raum zu erhalten". Notwendig sei auch deshalb ein „echtes Umdenken" grundsätzlicher Natur, nämlich, dass sich die Gesellschaft vom „Diktat des kompromisslosen Wirtschaftswachstums" abwende.
Krauß ist Geisteswissenschaftler und glaubt an die Kraft der Argumente. Er sagt: „Wir sind eine argumentativ starke Gruppe." Das klingt nicht ganz zufällig nach einer Warnung. In der vergangenen Woche hat die Gruppe einen offenen Brief an Landrat Jürgen Schulz (parteilos) gesendet: Auf 23 DIN-A4Seiten reiht sich Argument an Argument, Fußnote an Fußnote. Ähnlich sieht es auf der Internetseite der Gruppe www.keine-weiteren-windparks-in-der-natur.de aus. Weder Oberflächlichkeit noch Engstirnigkeit will sich die Gruppe vorwerfen lassen. Sie ist überzeugt: Wer tiefgreifend über das Thema Windkraft in Lüchow-Dannenberg nachdenke, könne am Ende nur zu dem Schluss kommen, dass weitere Anlagen der Region schaden würden.
Besonders dem Wald, so lautet das Credo der BI. Kein Wunder, dass das Projekt „Wind im Wald" des Gartower Grafen Fried von Bernstorff, der nahe Trebel Windräder in seinen Wald stellen will, ihnen ein besonderer Dorn im Auge ist. Denn diese Idee sei „betriebswirtschaftlich klug, ökologisch aber nicht". Pro Anlage seien 0,8 Hektar Wald freizuschlagen, Wald, der damit irreparabel zerstört sei. „Eine solche Versiegelung der Landschaft wäre entsetzlich", ist BI-Mitglied Albert Doninger überzeugt, gefährde das Überleben seltener Arten. Es sei Fried von Bernstorffs gutes Recht, den Versuch zu unternehmen, „so eine Chance wahrzunehmen", heißt es aus der Gruppe, man wolle den Konflikt „keinesfalls persönlich zuspitzen", denn womöglich glaube der Graf, etwas Gutes zu tun, etwa einen Kontrapunkt zu Gorleben zu setzen. „Doch die Scheußlichkeit Gorlebens kann nur durch wertvollen Wald konterkariert werden, nicht durch eine andere Scheußlichkeit", meint Krauß.
Fried von Bernstorff sieht das anders. Er wundert sich darüber, dass sich eine BI unter anderem gegen sein Projekt gegründet hat. Bevor eine einzige Anlage in Betrieb gehe, finde eine Umweltverträglichkeitsprüfung statt: „Deshalb zieht das Argument der Artengefährdung nicht." Werde das ganze Kreisgebiet unter Schutz gestellt, „wird der Landkreis extreme Probleme haben, Wertschöpfung zu erzielen", warnt von Bernstorff, diese Art von Naturschutz könne man sich nicht leisten. Er plane eine Beteiligung der Bürger an seinem Projekt. Von Bernstorff verweist außerdem darauf, dass die Windräder ein Symbol gegen Atomkraft und gegen das nahe Endlagerprojekt in Gorleben seien. In dieser Hinsicht habe er die Unterstützung grüner Politiker und der Umweltschutzorganisation Greenpeace. "Das kann dauern"
Dass die Chancen für sein Projekt aktuell nicht sonderlich gut stehen, ist ihm aber klar. Zwar habe er es nicht aufgegeben, wisse aber, „dass das dauern könnte". Nachdem die niedersächsischen Grünen an die Regierung gekommen waren, sei er zunächst optimistisch gewesen, doch mit Landesumweltminister Christian Meyer (Grüne) komme man zu diesem Thema „nur schwer ins Gespräch". Von Bernstorffs Schluss: „Wenn nicht ein kleines Wunder passiert, wird es dort in absehbarer Zeit keine Windräder geben." Und das, obwohl es sich bei dem Gebiet aus seiner Sicht um einen der „am wenigsten artenreichen Landstriche im ganzen Landkreis" handle. Dass das längst nicht jeder so sieht, weiß von Bernstorff: „Egal, was man macht, es gibt immer Menschen, die dagegen sind, und ich habe auch nicht den Anspruch, jeden mitzunehmen."
 

 

Wussten Sie schon? "Die EU-Staaten unterstützen den Energiebereich mit bis zu 140 Millarden Euro* im Jahr. [...]

Deutschland ist  der EU-Staat mit den höchsten Energie-Hilfen. Die Ökobranche ist mit etwa 41 Mrd. Euro größter Profiteur von Staatshilfen[...]."
(dpa-Meldung in der EJZ v. 14.11.2014) [*das sind hundertvierzigtausend Millionen gell]

Könnte es vielleicht sein, dass deshalb der schwächelnde "Energie-Riese" E.on ab jetzt ins Grüne umzieht, weil er von diesem Wahnsinns-Kuchen einen
ordentlichen Batzen abkriegen will? (vgl. dpa-Meldung v. 1.12.2014 in der EJZ)

Was hießt das für die "Grüne" Bewegung (geht nur noch in Anführungszeichen!)? Dass dort ab jetzt mit noch ganz anderen Bandagen gekämpft wird!

Und was heißt das für uns? Für uns heißt das dasselbe!

Wussten Sie schon? "Das Buttogehalt der Beschäftigten in den Erneuerbaren Energien liegt im Mittel um 900 Euro
unterhalb des produzierenden Gewerbes..." (dpa-Meldung vom 24.11.2014 in der EJZ).

Kommentar: passt schon...(!)

 

Am 29.11. veröffentlichte die EJZ einen Leserbrief von Hermann Klepper über den

Wachstumswahn, der bekanntlich von den klügsten Köpfen Deutschlands - und im Prinzip weltweit - seit Jahren

diskutiert und problematisiert wird. Dazu zählt auch das "Grüne" Wachstum (vgl. Link. www.krisis ...)

Hier kann man den ungekürzten Text H. Kleppers downloaden.

 

Wir lassen uns nicht in die falsche Ecke stellen!

Die Frage ist: Kann man sowohl gegen Atomkraftanlagen als auch dagegen sein,

unzählige Windkraftanlagen unter Missachtung gesundheitsrelevanter Mindestabstände für Menschen
und unter Missachtung sinnvoller Mindestabstände für gefährdeter Tierarten zu errichten?

Wir meinen: Ja!

Ein "Umweltschutz", der sich mit geschlossenen (oder weit offenen) Augen jener prekären Wirtschaftsdynamik unterwirft,
deren zerstörerische Folgen dereinst überhaupt erst zum neuen Umweltbewusstsein führten, ist kein Umweltschutz!
Ein Umweltschutz, der Tiere tötet und Wälder durch Bodenverdichtung und -versiegelung unwiederbringlich zerstört, ist kein Umweltschutz!

Auch durch einen denkbaren künftigen Abbau von Windkraftanlagen bleibt die Bodenzerstörung erhalten,

gefährdete Tierarten sind dann möglicherweise für immer verschwunden.
 


"Eine gelingende ‚Energiewende‘ in der falschen Kultur kann in der Konsequenz zu einer Erhöhung der Zerstörungskraft
der bestehenden Praxis führen, also gerade nicht zu einer Transformation". (Harald Welzer)

 

 

24. November 2014
Die BI hat sich jetzt insofern "konstituiert" als wir uns auf unserem gestrigen Treff auf einen Namen geeinigt haben:


Windstärke '14 *
Verantwortungsvolle Energiewende im Wendland

(* "Windstärke '14" bezieht sich auf das Gründungsjahr und auf den orkanartigen Gegenwind)

 

 

Laut Windkraft-Erlass soll der Abstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung die zweifache Höhe der Windräder betragen.
Das hieße, ein Ungetüm von 200m Höhe könnte bereits ab 400m Entfernung vor einem bewohnten Haus errichtet werden!
Oder, wie es wahrhaft fürsorglich ausgedrückt wird:  Es "[...] darf eine Anlage [von 200m Höhe!] nicht näher als 400 Meter an die nächste Siedlung heranreichen".
Olaf Lies, der Wirtschaftsminister Niedersachsens, betont allerdings, dass die (aus unserer Sicht geradezu menschenverachtenden und
als potentielle Körperverletzung zu wertenden)
 Abstände letztlich von den Kommunen zu verantworten seien, denn: "'Dies bleiben am Ende Handlungsempfehlungen', erklärte der Minister.
'Die Kommunen haben das letzte Wort'. Damit trat Lies Befürchtungen entgegen,
die landesweite(n) Vorgaben könnten in die Planungshoheit der Landkreise eingreifen
.
[... Hört, hört!...]
Andererseits gebe der geplante Erlass eine klare Zielrichtung vor uns setze durchaus Kommunen unter Zugzwang, sie sich bislang
beim Ausbau der Windenergie eher zögerlich gezeigt hätten [...]" Elbe-Jeetzel-Zeitung v. 18.11.2014

Wir sagen dazu (bereits in unserem Argumentationspapier):
Erstens:
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat mit den vorhandenen Anlagen u.E. bereits (s)einen substanziellen Beitrag zur Windenergiegewinnung
geleistet, völlig unabhängig davon dass das Bundesbaugesetzbuch in § 35 die Gemeinden und Kreise ermahnt, dies zu tun. Ein Immer-Mehr ist absolut nicht
plausibel und auch nicht zustimmungsfähig, denn letztlich heißt es in dem entsprechenden Paragraphen lediglich, dass der Windenergie
durch die ausreichende Darstellung von Positivflächen "in substanzieller Weise Raum geschaffen " werden soll. Nicht heißt es:
dass der Windenergie noch mehr Raum geschaffen werden soll, nachdem er bereits einmal zufriedenstellend geschaffen wurde.

Zweitens:
Die Windkraftlobby beschimpft und bekämpft bezeichnenderweise sogar das Papier des Niedersächsischen Landkreistags (NLT),
an dessen Abstandsempfehlungen die Regionalen Raumordnungsprogramme sich bislang orientierten, als "ein sehr schädliches und die Windenergienutzung
weit über jedes sachlich begründbare Maß hinaus behinderndes Instrument". Der an Fahrlässigkeit grenzenden nachgiebigen Haltung der Landesregierung
zugunsten der Partikularinteressen der "grünen" Energiewirtschaft ist auf das Energischste entgegenzutreten und von den damit konfrontierten
Landkreisen zu beanstanden. 800 oder 400 Meter zu Wohnsiedlungen? Oder gar noch weniger? Das ist nicht bloß eine Frechheit;
das ist bereits potentielle Körperverletzung! Aus unserer Sicht sind schon die im NLT-Papier empfohlenen Abstände,
welche die betreiberfreundliche Seite noch weiter reduziert wissen will, nicht akzeptabel.
Das stellen nicht nur wir so fest, sondern es regt sich landesweit der Ärger und Protest vieler dagegen:
Man hat erkannt, dass die weitere Verringerung der Abstände für neue Standorte nur deshalb über die Bedürfnisse
der Menschen gestellt und beschlossen wurde, weil allein damit der Bau neuer Windkraftanlagen überhaupt ermöglicht werden könnte,
wo er zuvor aus guten Gründen unmöglich gewesen wäre, weil die Landkreise sich bislang an eine strengere Praxis anlehnten:
Die Abstandsverringerung "von oben" "[...]sei[en] nach Ansicht einiger Kritiker [ein] unzulässiger Eingriff in das kommunale Selbstverwaltungsrecht."

Dieser Feststellung schließen wir uns an.

Und wir betonen ein weiteres Mal ausdrücklich, dass wir die Empfehlungen der Landkreis-Ausschüsse
 für Verbraucher- und Naturschutz sowie für Regional- und Wirtschaftsentwicklung am 11.11.2014

ausdrücklich begrüßen und gutheißen, weil sie zumindest an den Abständen des NLT-Papiers festhalten.

"Hamburg, 11. November 2014
Die Energiewende braucht eine Wende zugunsten der Natur!
Die Deutsche Wildtier Stiftung stellt in Berlin die wissenschaftliche Studie "Windenergie im Lebensraum Wald" vor.
Heute hat die Deutsche Wildtier Stiftung in Berlin die Studie "Windenergie im Lebensraum Wald" vorgestellt. Autor ist der renommierte Biologe Dr. Klaus Richarz,
der 22 Jahre die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland leitete.
Die Studie kommt zu dem Fazit, dass der rasante Ausbau von Windenergieanlagen das Ökosystem Wald – besonders Vögel und Fledermäuse – gefährdet..."
http://www.deutschewildtierstiftung.de/uploads/media/PRESSEMITTEILUNG_PK_2014-11-11.pdf

Lest/Lesen Sie Klaus Richarz!
(siehe Links [unter Downloads])

 

Unlängst erst gefunden: Schwarzstorchschützer Carsten Rohde wird von Windkraftbetreibern bedrängt:

Klick auf Foto-Link:  http://www.hoher-odenwald.de/wp-content/uploads/2014/07/EZ-100714-Gezerre-um-Windkraftgutachten-kl.jpg

Herkunft: Inititaive "Hoher Odenwald" (klick:) http://www.hoher-odenwald.de/

 

Nächstes Treffen der BI-Mitglieder:
Mo., 24.11.2014 18:00 Uhr in Schnackenburg

"Ölmühle Dreyer" Elbstr. 7 (hinten herum, Eingang im Hof)

 

Auf das hier will ich aufmerksam machen: Für den Vogelschutz ist das sog. Helgoland-Papier der

Landesarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten mit seinen optimalen Abstandsregelungen bedeutend!:
(klick!)

 

Im SPIEGEL 45/2014 gab es einen Bericht über eine hessische Gemeinde, in der sich die Bürger
wegen eines geplanten Windparks völlig auseinandergelebt haben. Zu diesem Bericht sind jetzt (47/2014)
vier Leserbriefe veröffentlicht (S.10), von denen nicht ein einziger Zustimmung zu WKA signalisiert.

(das zum Thema "Gesellschaftliches Miteinander", vgl.: "Unser Aufruf")

"

 

Sollte es so sein, wie man unlängst erfuhr [aber wo?], dass nach einer Untersuchung 70% der Bevölkerung
dem Bau von Windkraftanlagen in ihrem Wohnumfeld im Radius von 5 km zustimmen würden, dann wäre zu fragen, wie es sich rein wissenschaftlich verhält, wenn die Anlagen näher rücken. Was würde eine Untersuchung ergeben, die nach der Zustimmung von Abständen um die 400 m fragt?

Wahrscheinlich sind die 70% davon ausgegangen, dass die Anlagen an der Peripherie des Radius' stehen werden! Das wäre ca. 1 Stunde zu Fuß!

So viel zum Thema "Not in my Backyard!" (das sog. NIMBY-Phänomen*)

* vgl. dazu den Link zu "Bundesverband Windenergie" im Download-Bereich wo man selbstverständlich von einer hohen Akzeptanz ausgeht.

 

 

Auch sehr interessant: DER SPIEGEL 43/2014, S. 47 ff.
Überschrift: "Plastik im Meer. Rund 10 Milliarden Euro investierte die Industrie bereits
in deutsche Offshore-Windparks. Doch keine der Anlagen hat bislang eine Betriebsfreigabe ..."

 

                             An der Sitzung der Ausschüsse für Verbraucher- und Naturschutz sowie für Regional- und Wirtschaftsentwicklung am 11.11.2014 konnten nicht alle teilnehmen. Mitstreiter aus unserer Bürgerinitiative haben von dem Verlauf berichtet und den EJZ-Artikel und den im Wendland-Net* hat sicher
jedermann und jedefrau  – ebenfalls mit Freude – gelesen.
Wir begrüßen die Aussagen, die von den Mitgliedern der beiden Ausschüsse
getroffen wurden
,
nicht nur weil sie größtenteils mit unseren Ansichten und Argumentationen übereinstimmen sondern vor allem, weil sie eine Position wiedergeben, die von den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises und von vielen Menschen im Land geteilt werden dürfte, insbesondere da es zentral um die Abstandsempfehlungen geht, die im Hinblick auf Natur- und Menschenschutz bedeutsam sind!
*Link zum Wendlan-Net-Artikel: http://wendland-net.de/post/kommt-jetzt-das-ende-der-windenergie-in-luechow-dannenberg-51061

 

Am 11.11. 2014 um 17:00 Uhr findet in Lüchow, Gildehaus (Forumssaal)

die entscheidenden Sitzung des Fachdienstes Kreisentwicklung, Regional- und Verkehrsplanung des Landkreises
(Herr J. Schwarz) statt, an der es um Sachen WKA (weitere Vorranggebiete [?], die Wald-Option [?] in

Lüchow-Dannenberg gehen wird. Danach sehen wir klarer!


"Um repräsentatives (zahlreiches) Erscheinen wird gebeten!"

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